Übersetzer packen aus - eine Veranstaltung mit Kristof Magnússon

Plastisch, witzig, spritzig, echt – einen überzeugenden Dialog erkennt jeder, aber was macht ihn aus? Wie ist er gemacht? Welche Wege und Umwege gehen Übersetzer, um einem fremdsprachigen Autor die einheimischen Flötentöne gepflegter Unterhaltung und beredten Schweigens anzudichten? Wie „mündlich“ kann und soll es in der Literatur zugehen? Und wo liegt eigentlich die umgangssprachliche Gürtellinie? Dialoge vom Papier, von der Bühne und aus dem echten Leben bieten an diesem Abend Susanna Mende und Kristof Magnusson.
Kristof Magnusson (*1976), Autor und Übersetzer aus dem Isländischen, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavik. Bekannt geworden ist er durch sein Stück „Männerhort“; sein Roman „Zuhause“ (ausgezeichnet u. a. mit dem Literaturförderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg) erschien 2005 bei Antje Kunstmann. Übersetzt hat er neben Lyrik (Sigurbjörg Thrastardóttir) und Stücken (Thorvaldur Thorsteinsson) auch den Roman „Sturmerprobt“ von Einar Karasson (btb 2007).

Veranstaltungsort und -zeit: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin, 29.05.2008, 20 Uhr, Eintritt: 5/3 Euro.

www.literaturwerkstatt.org



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