02.04.2014

Ostern in Island

Ostern heißt auf isländisch „páskar”. Gründonnerstag ist in Island ein Feiertag, sowie Karfreitag und Ostermontag, und viele nutzen die Ferien, um Skiurlaub zu machen. Die Ostern sind in Island ein Familienfest, die Familie trifft sich zum Osterfrühstück, Mittagessen oder zur Kaffestunde, das Haus wird mit Osterschmuck, Forsythien, buntbemalten Eiern und Osterglocken beschmückt.

Osterhasen haben keine Tradition und dementsprechend kennt man keine Eiersuche. Dafür bekommen die Kinder am Ostersonntag Schokoladen-Ostereier. Sie gibt es in allen Größen, sie sind hohl und beinhalten Süßigkeiten und einen Spruch. Um die großen Schokoladeneier herum gibt es eine Schleife und auf dem Ei sitzt ein Küken. Die Eier bestehen aus einer sehr feinen Sahneschokolade und man möchte von den Eltern und Großeltern möglichst große Ostereier bekommen!

Die isländische Ostertradition ist jung, denn die Osterzeit war zu früh im Kalender, um als Frühlingsfest zu gelten. Man hat den Frühling am später angesetzten „ersten Sommertag“, dem vorletzten Donnerstag im April, gefeiert. Geschenke wurden verteilt und es wurde symbolisch mit den ersten Frühlingsarbeiten angefangen. Heute noch haben die Kinder am „sumardagurinn fyrsti“ schulfrei.

 

 

 



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