Louisa Matthiasdottir - Eine isländische Kosmopolitin

Louisa Matthiasdottir, geboren im Jahre 1917, gehörte zu einer neuen Künstlergeneration in Island und entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Malerinnen des Landes. Sie studierte Malerei in Kopenhagen, Paris und New York, wo sie bis zu ihrem Tod lebte und arbeitete. Trotz ihrer internationalen Ausbildung und ihrer Beteiligung an der entstehenden amerikanischen Kunstszene der Nachkriegszeit, zeigt die Kunst von Luisa Matthiasdottir sie als eine sehr private Persönlichkeit, die sich auf ihren unmittelbaren Familien- und Freundeskreis konzentrierte sowie auf die Landschaften und Ansichten Islands, das sie ihr Leben lang regelmäßig besuchte.

Obwohl ihr Werdegang einen turbulenten Zeitraum westlicher Politik und Kunst umfaßt, ist ihr Werk doch bemerkenswert konsistent und persönlich. Ihre ästhetische Sensibilität und ihre Beherrschung der Maltechnik sind schon in ihren Frühwerken voll ausgebildet. Und sie hat ihren Stil weitgehend unberührt von den Kunstströmungen weiterentwickelt, auf die sich so viele ihrer Zeitgenossen einließen. Ihre Gemälde zeigen jedoch ein tiefes Verständnis der Fragen der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts. Sie bleiben heute so frisch und ansprechend wie sie das zu ihrer Zeit waren.

Vom 17. Februar bis 29. März sind nun Werke ihres gesamten Schaffensspektrums im Felleshus der Nordischen Botschaften zu sehen. Erstmals wurde diese Ausstellung 2004 im Scandinavian House in New York präsentiert, die dank der American-Scandinavian Foundation und der Familie von Louisa Matthiasdottir nun auch in Berlin und im Anschluß auch in Kopenhagen und Reykjavík zu sehen sein wird.

Zusätzliche Informationen zur Künstlerin finden Sie unter:

http://www.brickwalkfineart.com/artits/louisa_Matthiasdottir/louisa_Matt.htm

http://www.artnet.com/artist/138578/Louisa_Matthiasdottir.html

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