Isländische Sommerausstellung ISLANDBOX

76 Länder nahmen an der letzten Biennale von Venedig im Jahre 2007 teil, mehr als je zuvor. Vom viel beschworenen Anachronismus nationaler Ausstellungen also keine Spur, auch wenn sich viele der ausgewählten Künstler gegen eine Festlegung ihrer Nationalität wehren.

Die Biennale die Venezia ist eine seit 1895 zweijährlich stattfindende internationale Kunstausstellung in Venedig. Ihr Hauptschauplatz sind die Giardini im Stadtteil Castello, wo sich 28 Länder in ihren nationalen Pavillons präsentieren. Der Großteil der Länder ohne einen eigenen Pavillon, stellt während der Biennale in über den Stadtraum von Venedig verteilten, angemieteten Räumlichkeiten aus.

Die Ausstellung, welche nun erstmals über den Zeitraum von zwei Monaten im Felleshus läuft, zeigt zum einen die Geschichte der Teilnahme Islands an diesem alle zwei Jahre stattfindenden Kulturereignis von internationaler Bedeutung und befasst sich des weiteren mit dem Thema der nationalen kulturellen Identität anhand ausgesuchter Werke von acht der insgesamt bisher 22 isländischen Positionen, welche in Venedig gezeigt wurden: Steingrímur Eyfjörð, Gabríela Fiðriksdóttir, Rúrí, Hreinn Friðfinnsson, Finnbogi Pétursson, Jóhannes Kjarval, Birgir Andrésson und Sigurður Guðmundsson.

Die Werke der KünstlerInnen werden im wöchentlichen Wechsel gezeigt.

Konzept und Idee: Matthias Wagner K in Zusammenarbeit mit Christian Schoen, Direktor C.I.A., IS
Co-Curatorin: Sabine Schirdewahn, Berlin
Ausstellungsdesign: Agentur für gute Gestaltung/ David Beikirch
Übersetzung: Katrin Arnadottir, Berlin
Technischer Aufbau: David Beikirch, Berlin

Veranstaltungsort: Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften, Rauchstr. 1, 10787 Berlin.

 

 



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