Der Film ISLAND 63° 66° N beim Shorts & Docs Filmfestival

Vik i Mýrdal... unaufhörlich und mit kraftvoller Energie rollen meterhohe Wellen mit tosendem Lärm auf den schwarzen Lavastrand zu, die ersten Strahlen der Morgensonne tauchen die Wasseroberfläche des Nordatlantiks in ein unwirkliches Licht. Eine Stimme erklingt... „Beim ersten Mal, war ich tief berührt... von deiner Schönheit, deiner Gelassenheit, bei dir fühl ich mich geborgen, aufgeräumt und aufgehoben...du gehörst unwiderruflich in mein Leben“. Was sich anhört wie eine wunderschöne Liebeserklärung an eine Frau, ist die Liebeserklärung an ein Land. An unser Land. Island.

Es ist die Stimme des deutshen Filmemachers Stefan Erdmann, und es sind die ersten Minuten seines zweistündigen Naturfilmes „ISLAND 63° 66° N – Eine phantastische Reise durch ein phantastisches Land“ der als 2-DVD-Set erschienen ist. Der deutsche Filmemacher hat sich vor vier Jahren aufgemacht um dieses Filmprojekt zu realisieren, hat das Land in dieser Zeit 13 Mal bereist, über 300 Stunden Filmmaterial gedreht und mehr als 20.000 Kilometer quer durch alle Regionen Islands zurückgelegt, stets alleine.

Erdmann: „Island... Es war Liebe auf den ersten Blick, und sie wurde von Mal zu Mal intensiver. Die Schönheit, Vielfalt und Einzigartigkeit der Landschaften haben mich fasziniert und überwältigt. Mein Ziel war es, den intensivsten und emotionalsten Film über Island zu machen und den Betrachter zugleich auch über das Land zu informieren.“

Ein hohes Ziel hat er sich damit gesteckt, und es steht außer Zweifel, „ISLAND 63° 66° N“ ist ein aussergewöhnlicher Film, der sich in seiner gesamten Machart von den bisher bekannten Dokumentationen über Island stark abhebt. Er zeigt ausschließlich Naturaufnahmen, keine Menschen. Lang anhaltende, ruhige Aufnahmen mit langen Überblendungen, die mit der eigens für den Film komponierten Musik eine harmonische Einheit bilden, geben dem Zuschauer die nötige Zeit, das Land in aller Ruhe zu „erleben“.

Einige Musiktitel hat Erdmann selbst komponiert, der Großteil stammt jedoch von der Sängerin ISGAARD und dem Komponisten Jens Lück. ISGAARDs Stimme im Zusammenspiel mit den atemberaubenden Landsschaftsaufnahmen bilden eine perfekte Symbiose.

In die Musik bettet sich Stefan Erdmann’s Erzählstimme ein, wechselt mit den O-Tönen der Natur und sorgt so für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bild und Ton.

Man spürt in jeder Szene und hört in jedem Ton, dass Erdmann Island mit großer Liebe und Leidenschaft erlebt und diesen Film erarbeitet hat. „ISLAND 63° 66° N“ ist trotz der zweistündigen Dauer ein kurzweiliges, fesselndes, audio-visuelles Erlebnis und dokumentiert die Erdmann’s Reise spannend, informativ und sehr persönlich.

Der Film wird am 24.08. und am 28.08. beim diesjährigen Filmfestival „Shorts & Docs“ in Reykjavik gezeigt.

Erdmann: „Ich bin unendlich stolz und glücklich, dass mein Film auf diesem Festival gezeigt wird. Für mich erfüllt sich hiermit ein großer Traum. Selten wählt die isländische Jury einen reinen Naturfilm aus, noch dazu über das eigene Land. Ein größeres Kompliment kann man wohl kaum bekommen.“

Weitere Infos: www.islandfilm.de



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