Das war die Buchmesse 2011 mit dem Ehrengast Island

Nach fünf Messetagen hat die Buchmesse am Sonntag Abend ihre Türen geschlossen. Zurück bleibt ein überaus erfolgreicher isländischer Ehrengastauftritt.

 „Auf die überwältigende und fast schon euphorische Resonanz unseres Auftritts sind wir sehr stolz“, erklärte Halldór Guðmundsson, Direktor von „Sagenhaftes Island“, bei der Abschluss-Pressekonferenz von Sagenhaftes Island und der Frankfurter Buchmesse. „All unsere Erwartungen und Hoffnungen sind übertroffen worden.“ Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, sagte: „Island hat uns gezeigt: Geschichten erzählen ist lebensnotwendig. Über 200 Neuerscheinungen machen deutlich, dass die isländische Literatur bei deutschen Verlagen und Lesern auf offene Ohren und Herzen traf. Jetzt, zum Abschluss des fröhlich-turbulenten Island-Jahres, frage ich mich nur eines: Wann kommt ihr wieder?“

Besonderen Anklang fand der Pavillon des Ehrengastes auf dem Messegelände (Forum, Ebene 1). „Wir wollten mit dem Pavillon das Buch und das Lesen unter Einsatz moderner Medien als sinnliche Erfahrung in den Mittelpunkt stellen und den Besuchern eine isländische Literaturoase im Messetrubel bieten. Die zahlreichen lesenden, entspannten und glücklichen Besucher haben uns gezeigt, dass wir damit richtig lagen“, sagt Halldór Guðmundsson über den Pavillon.

Die Autorin Kristín Steinsdóttir, Vorsitzende des Isländischen Schriftstellerverbandes, sieht durch die Messe neue Möglichkeiten für die Zukunft: „Der Gastlandauftritt war ein großartiger Türöffner für die isländischen Autorinnen und Autoren in die Welt.“ Kristof Magnusson, Autor und Übersetzer, sagt dazu: „In diesem Herbst ist es den isländischen Schriftstellern gelungen, ein erzähltes Island zu erschaffen, ein Island der Geschichten, das wesentlich größer ist als die eigentliche Fläche der Insel.“

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