Das Schlafrad im WDR

Am kommenden Samstag, dem 29. September, sendet der WDR um 19 Uhr einen Live-Mitschnitt einer Musik-Text-Performance nach dem Roman " Das Schlafrad" von Gyrdir Elíasson.

Informationen von der Webseite des WDR (www.wdr.de/radio/home/hoerwelten/):

Das Schlafrad

19:00
Kleiner Sendesaal

Musik-Text-Performance
nach dem Roman von Gyrðir Elíasson

Musik:
Claudio Puntin (Klarinette und verschiedene Klangerzeuger)
Skúli Sverrisson (E-Bass und diverse Klangerzeuger)
Frank Köllges (Textinterpretation und Perkussion)

Dazwischen. Alles bewegt sich zwischen den Welten - auch der Erzähler, der ziellos durch isländische Regionen zieht, bis ihn am Ende ein mystisches Schiff zurück zum Ausgangspunkt seiner Reise bringt. In einer großen Kreisbewegung begegnet er wunderlichen Menschen und Ungeheuern, Märchenwesen, Lebenden und Toten - bis er erkennt, dass er selbst zum Wiedergänger zwischen der realen und der phantastischen Welt geworden ist.

Die Musiker:
Claudio Puntin, geboren 1965 in Zug (Schweiz), experimentiert an den Rändern von Klassik, Folk und Jazz. Er spielt in eigenen Formationen und solistisch in verschiedenen Orchestern (Ensemble Modern, Tonhalle Orchester Zürich, WDR-Rundfunkorchester u. a.), mit Fred Frith, Markus Stockhausen und komponiert Hörspiel- und Filmmusiken (u.a. zu dem Oskar nominierten Film „Jenseits der Stille“).

Skúli Sverrisson, geboren 1966, studierte Bass in Island und am Berklee College. Er arbeitet mit ungewöhnlichen Klängen und verdeckten Kompositionsstrukturen und gilt als einer der innovativsten Bassisten. Zur Zeit begleitet er Laurie Anderson auf ihrer Tournee.

Frank Köllges, geboren 1952 in Düsseldorf, ist Jazz-Perkussionist, Komponist und Performancekünstler. Er war Konzertmeister des Zirkus Roncalli, spielte als Schlagzeuger in verschiedenen Gruppen und gründete selbst unterschiedlichste Formationen. Er arbeitete als musikalischer Leiter in zahlreichen Theaterprojekten und Festivals, ging mit Ulrich Tukur auf Tournee.

Der Autor:
Gyrðir Elíasson, geboren 1961 im isländischen Sauðarkrókur, brach sein Literatur- und Pädagogikstudium in Reykjavìk ab, um sich ganz der Literatur zu widmen. Er veröffentlichte ab 1983 experimentelle Gedichte. Auch seine Prosa ist von einer lyrisch dichten Sprache bestimmt.

 



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