Besuch des Fischereiministers und des Botschafters in Bremen und Bremerhaven

Fischereiminister Jón Bjarnason und der designierte Botschafter Gunnar Snorri Gunnarsson haben anläßlich der Fish International 2010 Bremen und Bremerhaven einen Besuch abgestattet, um sich mit führenden Vertretern aus der deutschen Fischwirtschaft und dem Bundesministerium / BMELV über Aspekte der Fischereipolitik und Entwicklungen auf den europäischen Fischmärkten auszutauschen.

Dazu hatten die isländische Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesmarktverband der Fischwirtschaft und der AHK Island hochrangige Vertreter aus Fischwirtschaft, Handel, Forschung und Politik zu einem Rundtischgespräch eingeladen, das am 22. Februar in Bremen stattfand und einen konstruktiven Dialog zwischen Repräsentanten beider Länder eröffnete, dessen Fortsetzung in regelmäßigem Turnus von allen Teilnehmern begrüßt wird.

Die isländische Delegation, der hochrangige Vertreter aus Forschung und Fischwirtschaft angehörten, besuchte die Messe und nahm an der Jahrestagung der AHK Island teil, die mit einem Empfang von Petra Baader, Gesellschafterin von Baader Maschinenbau und Vorstandsmitglied der AHK Island, ausklang. Der Minister gab ein Grußwort auf dem Empfang der FBG Bremerhaven und tauschte sich mit Vertretern des Senats von Bremen und dem Stadtverordnetenvorsteher von Bremerhaven aus.

Der Direktor des isländischen Marine Research Institutes war als Redner auf die Fish International 2010 eingeladen und referierte auf dem Forum über Bestandserhaltung und Nachhaltigkeit der isländischen Fischerei. Die Firma Promens war mit einem Stand auf der Fischmesse vertreten und berichtete über gute Geschäftsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt.

Der Besuch der Fischauktion in Bremerhaven und das Gespräch mit Dr. Peter Dill, Geschäftsführenden Gesellschafter von Deutsche See sowie der Rundgang durch die Produktion von Deutsche See, verdeutlichten die Rolle des deutschen Fischmarktes für isländische Exportunternehmen, insbesondere für Rotbarsch und Kabeljau, und die traditionell guten Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern.

Im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer und leitenden Vertretern der FBG Bremerhaven wurde der Strukturwandel, den die Region in den vergangenen Jahren durchlief, erläutert und aufgezeigt, wie ein reiner Fisch- und Hafenstandort durch die Ansiedlung von Tourismus, Biotechnologie und erneuerbaren Energien sowie die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur erfolgreich diversifiziert und neu aufgestellt wurde.



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