28.06.2012

Ausstellung "circuito_berlin 012" in Berlin mit Libia Castro und Ólafur Ólafsson

< circuito_berlin 012 > ist eine Ausstellung der Botschaft von Spanien, kuratiert durch
die Künstlerin Marisa Maza. Sie richtet ihr Augenmerk auf die Spuren und Transformationsprozesse in den Werken spanischer Künstler, die während der letzten 15 Jahre durch ihren Alltag in Berlin geprägt wurden. Die Globalisierung lässt die Entfernungen kürzer werden und die kulturellen Codes gleichen sich zunehmend an. Auf dieser Bühne sieht sich Berlin als ein künstlerisches Experimentierfeld, wozu auch der kulturelle Stellenwert der Stadt, der Einfluss ihrer jüngsten historischen Vergangenheit im deutsch-europäischen Kontext und die Nähe zu den ehemaligen „Ostblockstaaten“ beiträgt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Berlin ein Teil der spanischen Emigrationsgeschichte der 1960er und 1970er Jahre ist. All dies hinterlässt seine Spuren bei den in Berlin lebenden spanischen Künstlern, beeinflusst ihr künstlerisches Schaffen und wird durch sie in konzeptueller, abstrakter und performativer Form aufgegriffen.

< circuito_berlin 012 > bietet den ausgestellten Werken den Raum, für einen Moment
auf dieser künstlerischen Reise innezuhalten und sich dem Betrachter zu präsentieren. Die
Arbeit der 15 spanischen Künstler hat "circuitos" in Bewegung gesetzt, die auf unterschiedlichen
Ebenen eng miteinander verwoben sind: die Spuren der in der Stadt gemachten Erfahrungen im
individuellen Werk; die Mitgestaltung der Berliner Kunstlandschaft durch die Präsenz spanischer
Künstler während der letzten Dekade; und die Rückwirkung dieser Arbeiten auf künstlerische
Positionen in Spanien selbst. Diese ineinander greifenden Kreisläufe transnationaler
Kunstproduktion sind eng verbunden mit den gegenwärtigen ökonomischen Transformationen in
Europa, die die Arbeitsbedingungen und Biographien von Künstlern im Kontext knapper Mittel
und neuer kultureller Herausforderungen prägen.

Die Medien der 15 KünstlerInnen umfassen: Photographie (Pablo Genovés, Sergio
Belinchón, Mar Martín, Connie Mendoza); Installation (Chema Alvargonzález, Libia Castro &
Ólafur Ólafsson, Cristina Gómez Barrio-Wolfgang Mayer/Discoteca Flaming Star, Noemi Larred, José Noguero und Ignacio Uriarte); Malerei (Antón Lamazares); Collage-Video (Eli Cortiñas); Zeichnungen (PSJM ) und Raumarchitektur (Lorenzo Sandoval). Zur Ausstellung gehört ein Projektionsraum "MONOCANAL_a la carta" sowie ein Rahmenprogramm mit Vortrag, Videoscreening und einer Performance.

PROGRAMM:
VIDEOSCREENING: Kollektiv ZZZ zeigt: "open call: BERLIN-BERLIN" (6. Juli, 19 h bis 21h)
VORTRAG: "Berlín, entre las apariencias" von Dr. José María Durán (9. August, 19 h bis 21h)
PERFORMANCE: Not Gentileza & Not Discoteca Flaming Star (9. August, 19 h)

Eine Ausstellung der Botschaft von Spanien in Berlin, Lichtensteinallee 1_D-10787 Berlin

Wann 30. Juni – 10. August 2012 (Mo-Fr von 12 h bis 19 h)
Wo Instituto Cervantes, Rosenstr. 18-19, D-10178 Berlin

 

 



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