Wirtschaft

Island ist mit 320.000 Einwohnern eine der kleinsten Volkswirtschaften in Rahmen der OECD. Die Wirtschaft ist stark außenhandelsorientiert. Der Tourismus- und Dienstleistungssektor wächst.

Aktuelle Zahlen und Statistiken zum Land und zur Wirtschaft veröffentlicht das Statistische Amt Islands auf seiner Webseite: www.statice.is

Island ist reich an Meeres- und Energieressourcen. Fischfang und Fischverarbeitung sind noch immer ein Rückgrat der isländischen Wirtschaft. Wichtige Spezies sind Kabeljau, Lodde, Hering, Rotbarsch, Schellfisch und Seelachs. Das Know-How aus der Fischwirtschaft wurde zum tragenden Element für die Entwicklung neuer Branchen, Produkte und Dienstleistungen, wie Maschinen- und Ausrüstungen für die Lebensmittelindustrie, IT / Software, Qualitätsmanagement, u.a. 

Die Energiewirtschaft und energieintensive Industrien wurden im vergangenen Jahrzehnt verstärkt ausgebaut. Bisher wird nur ein Teil der ökonomisch nutzbaren Wasserkraft- und Erdwärmevorkommen des Landes genutzt. Island exportiert erneuerbare Energie in Form von Aluminium, das den Fisch im Jahr 2008 als wichtigestes Exportgut abgelöst hat.

Die internationale Finanzkrise hat Island besonders hart getroffen. Die Wirtschaft befindet sich mittlerweile auf Erholungskurs und die Konsolidierung des Finanz-und Bankensektors wird weiter vorangetrieben. Nach Jahren der Rezession betrug das Wirtschaftswachstum im Jahr 2012 1.4% zum Vorjahr mit weiter steigenden Prognosen für 2013 und die Folgejahre. Die Inflationsrate konnte im Jahr 2013 auf ca. 4 %, die Arbeitslosenrate unter 6 % bei traditionell hoher Beschäftigungsrate gesenkt werden. 



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