Konfererenz gegen Menschhandel

Am 16. und 17. November 2006 fand in Wien eine Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mit dem Titel "Bündnis gegen Menschenhandel: Menschenhandel in Zusammenhang mit Ausbeutung/Sklaverei am Arbeitsplatz, Verfolgung von Straftätern und Rechte für die Opfer" statt.

Menschenhandel ist ein seit Jahrhunderten bekanntes Problem und eines von Islands Hauptschwerpunkten innerhalb der OSZE. Mit zunehmender Einwanderung von Arbeitskräften erhöht sich auch das Risiko, daß Menschen einem solchen Verbrechen zum Opfer fallen. Der Kampf gegen Menschenhandel erfordert daher eine starke einheitliche Linie, welche sowohl national als auch international koordiniert werden muß, da Menschenhandel oft mit organisiertem Verbrechen und anderen kriminellen Taten in Verbindung steht.

Es ist erwiesen, daß das Sammeln von Beweismitteln und die Überführung der Täter eine ziemliche Herausforderung darstellt, da die Opfer in seltenen Fällen bereit sind, die Täter anzuzeigen bzw. gegen sie auszusagen. Die Opfer sind oft mentaler und physischer Gewalt ausgesetzt, stehen in der Schuld der Verbrecher, wissen nicht über ihre Rechte Bescheid und haben Angst vor Abschiebung.

Nähere Informationen über die Konferenz finden Sie auf nachstehenden Websites der OSZE:

http://www.osce.org/item/22109.html

http://www.osce.org



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