06.05.2014

Außenminister Islands diskutiert Ukraine beim Ministertreffen des Europarates in Wien

S.E. Herr Gunnar Bragi Sveinsson, Außenminister Islands diskutierte die Entwicklungen auf der Krim und den Konflikt in der Ostukraine in einer Ansprache beim heutigen Ministertreffen des Europarates in Wien. Er sagte, daß der Konflikt das Prinzip der in Europa ansässigen demokratische Regierungsführung, die Rechtsstaatlichkeit und den Schutz der Menschenrechte gefährde. Jede Abweichung von diesen Werten führt zu Misstrauen, Angst und Unsicherheit, und das ist die momentane Situation.
 
"Das ukrainische Volk hat das Recht, in Frieden zu leben und auf Demokratie und Gerechtigkeit. Das Genfer Abkommen vom 17. April gab Hoffnung, dass man eine friedliche Lösung erreichen würde. Dies war nicht der Fall und das Land wird jetzt von Gewalt, Einschüchterung und Einschränkungen der Pressefreiheit dominiert. Das ukrainische Volk verlangt Veränderungen. Es hat viel verloren, aber es hat immer noch Hoffnung auf eine bessere Zeit ", sagte S.E. Herr Sveinsson.
 

Die letzten beiden Tage nahm der Außenminister Islands am Ministertreffen des Europarates in Wien teil. Aufgabe des Europarates ist es, die Zusammenarbeit zwischen den 47 Mitgliedstaaten zu fördern und  für den Schutz von Menschenrechten, demokratischer Regierungsführung und menschlichen Werten zu stehen.

 



Inspired by Iceland