Die Organisation des Vertrags für das umfassende Verbot von Nuklearversuchen, Vorbereitungskommission (CTBTO)

 

Der Vertrag für das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT) sieht ein vollständiges Verbot aller Nuklearversuche, die der Entwicklung von Nuklearwaffen dienen. Bis jetzt wurde der Vetrag von 183 Staaten unterschrieben und von 161 ratifiziert (January 2014). Island hat den Vetrag am 26 Juni 2000 ratifiziert. Da der Vertrag noch nicht in Kraft getreten ist, wurde eine spezielle Vorbereitungskommission in Wien errichtet, um die Ratifizierung des Vetrages vorzubereiten.

Die Bedeutung des Vetrages liegt darin, daß Staaten die Kernwaffen besitzen, diese nicht testen dürfen. Weiters verbietet der CTBT-Vertrag Staaten, die keine Kernwaffen besitzen, solche durch Nuklearversuche zu entwickeln. Eines der wesentlichen Ziele der CTBTO ist die Entwicklung eines internationalen Beobachtungssystems, welches auf einem Netz von 337 Beobachtungsstationen beruht. Solche Beobachtungsanlagen müssen vorhanden sein, wenn der Vertrag in Kraft tritt. Zwei solcher Beobachtungsstationen befinden sich in Island, eine zur Überwachung von Erdbeben, die andere zur Messung von Radioaktivität.

Seine Exzellenz Herr Botschafter Auðunn Atlason überreichte am 2. August 2013 dem Generalsekretär der CTBTO Vorbereitungskommission, Dr. Lassina Zerbo, sein Beglaubigungsschreiben als außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Island.

www.ctbto.org



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