Wirtschaft

Island ist die kleinste Volkswirtschaft in Rahmen der OECD.

Die internationale Finanzkrise hat Island besonders hart getroffen. Aktuelle Informationen zur Situation der Volkswirtschaft und der Umgestaltung des Banken- und Finanzsektors veröffentlicht das Informationszentrum der isländischen Regierung: http://www.iceland.org

Island ist reich an Meeres- und Energieressourcen. Fischfang und Fischverarbeitung sind noch immer ein Rückgrat der isländischen Wirtschaft, obwohl die Bedeutung des Fischereisektors in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen hat. Wichtige Spezies sind Kabeljau, Lodde, Hering, Rotbarsch, Schellfisch und Seelachs. Das Know-How aus der Fischwirtschaft wurde zum tragenden Element für die Entwicklung neuer Branchen, Produkte und Dienstleistungen, wie Maschinen- und Ausrüstungen für die Lebensmittelindustrie, IT / Software, Qualitätsmanagement. Für die Regionalentwickung und den Arbeitsmarkt ist die Fischwirtschaft, neben dem Tourismus, immanent wichtig.

Die Energiewirtschaft und energieintensive Industrien wurden im vergangenen Jahrzehnt verstärkt ausgebaut. Bisher wird nur ein Teil der ökonomisch nutzbaren Wasserkraft- und Erdwärmevorkommen des Landes genutzt. Island exportiert erneuerbare Energie in Form von Aluminium, das den Fisch im Jahr 2008 als wichtigestes Exportgut abgelöst hat.

Der Tourismus hat sich zum drittwichtigsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweig Islands entwickelt. Aus Deutschland kommen jährlich ca. 40.000 Touristen nach Island. Anliegen der Tourismuswirtschaft ist es, Island als ganzjährige attraktive Destination darzustellen, die Saison zu verlängern und neue Zielgruppen anzusprechen.

 



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